Annette von Droste-Hülshoff Annette von Droste-Hülshoff

Anna Elisabeth Franzisca Adolphina Wilhelmina Ludovica Freiin von Droste zu Hülshoff wurde am 10. Januar 1797 auf Schloss Hülshoff bei Münster geboren. Sie stammte aus altwestfälischem Adel.

In ihrer Jugend war sie häufig krank, erfuhr aber trotzdem eine umfangreiche Bildung. Später lernte sie August Wilhelm Schlegel, Ludwig Uhland und Gustav Schwab kennen. Seit 1841 lebte sie mit ihrem siebzehn Jahre jüngeren Freund Levin Schücking meist in Meersburg am Bodensee, wo sie am 24. Mai 1848 starb.

Annette von Droste-Hülshoff zählt zu den Klassikern der deutschen Erzählliteratur. Ihr Werk durchziehen Motive des Bösen. Sie beschäftigen sich mit Angst und Schuld. Dies gilt insbesondere für die Kriminalnovelle "Die Judenbuche“. 1820 beginnt sie ihren Gedichtzyklus "Das geistliche Jahr“, welchen sie erst zwanzig Jahre später vollendet.

Weitere wichtige Werke sind: "Das Hospiz auf dem Großen Sankt Bernhard“, "Des Arztes Vermächtnis“, "Die Schlacht im Loener Bruch“.

 

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Die Judenbuche

Portrait Joseph von EichendorffJoseph von Eichendorff

Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff wurde 1788 in einer katholischen Adelsfamilie auf Schloss Lubowitz (heute Polen) bei Ratibor (Oberschlesien) geboren und ist 1857 in Neisse (Schlesien) gestorben.

Er studierte Jura in Halle (1805/06) und Heidelberg (1807/08); 1808 unterbrach er sein Studium und unternahm eine Bildungsreise nach Paris und Wien. Zwischenzeitlich kehrte er nach Lubowitz zurück, um seinen Vater bei der Verwaltung der Güter zu helfen. Im Winter 1809/10 besuchte Eichendorff Vorlesungen von Fichte in Berlin und war mit Arnim, Brentano und Kleist befreundet. Erst im Sommer 1810 setzte er dann in Wien sein Jurastudium fort, das er 1812 abschloss.

Zwischen 1813 und 1815 nahm Eichendorff als Lützowscher Jäger an den Befreiungskriegen teil und trat anschließend 1816 in den preussischen Staatsdienst. Zuerst war er ein Referendar in Breslau, dann wurde er 1821 zum katholischen Kirchen- und Schulrat in Danzig und 1824 zum Oberpräsidialrat zu Königsberg ernannt. 1831 siedelte er mit der Familie nach Berlin um und war dort in verschiedenen Ministerien beschäftigt, bis er 1841 zum Geheimen Regierungsrat ernannt wurde. Wegen beruflicher Meinungsverschiedenheiten ließ sich Eichendorff 1844 pensionieren und zog zusammen mit seiner Frau zu der gemeinsamen Tochter und ihrem Mann.

Wichtigste Werke: Neben dem "Taugenichts“ gehören der autobiographische Roman "Ahnung und Gegenwart“ und die Novellen "Das Marmorbild“ (1819), "Dichter und ihre Gesellen“ (1834), „Das  Schloss Dürande“ (1836), "Die Glücksritter“ (1841) und natürlich die gesammelten Gedichte zu seinen wichtigsten Werken.

 

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