Der Zweikampf

Der ZweikampfAutor: Heinrich von Kleist

Erscheinungsjahr: 1811

Sprecher/in: Elmar Nettekoven

ca. 105 Min., ungekürzt

€ 5,95  >Download<

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Nun muss man wissen, dass Frau Wittib Littegarde von Auerstein, so wie die schönste, so auch, bis auf den Augenblick dieser schmählichen Anklage, die unbescholtenste und makelloseste Frau des Landes war. Sie lebte, seit dem Tode des Schlosshauptmanns von Auerstein, ihres Gemahls, den sie wenige Monden nach ihrer Vermählung an einem ansteckenden Fieber verloren hatte, still und eingezogen auf der Burg ihres Vaters; und nur auf den Wunsch dieses alten Herrn, der sie gern wieder vermählt zu sehen wünschte, ergab sie sich darin, dann und wann bei den Jagdfesten und Banketten zu erscheinen, welche von der Ritterschaft der umliegenden Gegend, und hauptsächlich von Herrn Jakob dem Rotbart, angestellt wurden.

Die Erzählung "Der Zweikampf" beschließt den 2. Band von Kleists "Erzählungen", der auch "Der Findling" und "Die Verlobung von St. Domingo" enthält. Sie erscheint 1811, in Kleists Todesjahr.  Die Handlung spielt im 14. Jh. und basiert auf den1370 entstandenen Chroniques de France von Jean Froissarts. Neben dem beschrieben Kriminalfall und den damit verbundenen Verrat interessiert sich Kleist vor allem für die Fragwürdigkeit des eisernen oder Gottesurteil für das der Zweikampf in jenen Zeiten galt.

Eingelesen hat die Erzählung "Der Zweikampf" Elmar Nettekoven der schon einige der bekanntesten Kleistwerke für den HörGut! Verlag erarbeitet hat.

 

Weitere Informationen finden Sie unter:   


Mehr von Heinrich von Kleist im HörGut! Verlag:

 Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik

 ccilie-seite001.jpgAutor: Heinrich von Kleist

Erscheinungsjahr: 1811

Sprecher/in: Elmar Nettekoven

ca. 40 Min., ungekürzt

€ 3,95  >Download< 

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... es regte sich, während der ganzen Darstellung, kein Odem in den Hallen und Bänken; besonders bei dem Salve regina und noch mehr bei dem Gloria in excelsis, war es, als ob die ganze Bevölkerung der Kirche tot sei: dergestalt, dass den vier gottverdammten Brüdern und ihrem Anhang zum Trotz, auch der Staub auf dem Estrich nicht verweht ward, und das Kloster noch bis an den Schluss des Dreißigjährigen Krieges bestanden hat, wo man es, vermöge eines Artikels im Westfälischen Frieden, gleichwohl säkularisierte.

Mit "Der heiligen Cäcilie oder die Gewalt der Musik" legen wir jetzt die letzte der Kleistschen Erzählungen als Hörbuch vor. Jeder, der einmal ein Konzert in einer großen Kirche gehört hat, wird die Wucht verstehen, die eine solche Musik erzielen kann. Meisterhaft und zugleich kritisch brechend beschreibt Kleist, was diese Macht in vier jungen Studenten auslöst.

Gelesen hat diese Geschichte wieder Elmar Nettekoven.


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